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Schulen fit machen fürs 21. Jahrhundert – KMK-Strategie verabschiedet

Im Dezember 2016 wurde die umfassende Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ verabschiedet, die das Lernen im Kontext der zunehmenden Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt und mit Blick auf verschiedene Handlungsfelder beleuchtet.

Heranwachsende digitale Bürger“: eTwinning-Jahrbuch 2016

Cover eTwinning-Jahrbuch 2016

Die Publikation ist jetzt in 26 Sprachen verfügbar und zeigt, wie eTwinning-Projekte Schülerinnen und Schüler auf die digitale Gesellschaft vorbereiten.

Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.

Was macht digitale Bürgerinnen und Bürger aus? Welche Rolle spielen europäische Austauschprojekte mit eTwinning dabei, digitale Kompetenzen zu erwerben? Auf rund 60 Seiten stellt die Publikation zahlreiche Projektbeispiele vor, in denen sich Kinder und Jugendliche in Schulpartnerschaften mit der verantwortungsvollen Nutzung digitaler Medien beschäftigt haben.

Die präsentierten Projekte haben unterschiedliche Schwerpunkte und reichen von Themen wie Werteerziehung, Demokratie, Umwelt, Migration bis zu Internetsicherheit. Nach einem allgemeinen Überblick über das Thema „Digitale Bürgerschaft“ sind die vorgestellten Projekte in drei Kategorien eingeteilt:

  • Kompetenzen und Fähigkeiten digitaler Bürgerinnen und Bürger
  • Aktives Engagement als digitale Bürgerinnen und Bürger
  • Sicherer und verantwortungsbewusster Umgang mit dem Internet

Mit diesen Projektbeispielen liefert die Publikation Lehrkräften Anregungen und Ideen für
zukünftige Austauschprojekte. Die Broschüre ist kostenlos im Webshop des PAD bestellbar oder kann als PDF-Datei abgerufen werden.

Opens external link in new windoweTwinning-Jahrbuch 2016 „Heranwachsende digitale Bürger“ im Webshop

Opens external link in new windowPublikation in 26 Sprachen als PDF-Datei

SPiXEL 2017 – Fernsehproduktionen von Kindern gefragt!

Bis 20. Januar können Beiträge und Sendungen eingereicht werden, die von Kindern im Alter von 8–14 Jahren weitgehend selbstständig gestaltet wurden

Bereits zum zwölften Mal vergeben die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und die Deutsche Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ den SPiXEL – der PiXEL-Award für Fernsehproduktionen von Kindern. Der SPiXEL ist ein Preis, bei dem Sendungen und Beiträge von Kindern ausgezeichnet werden, die weitgehend selbstständig produziert wurden und in denen die Ideen und Sichtweisen der jungen Fernsehmacher sehr gut wieder gegeben werden.

Drei Kategorien / zum 4. Mal: Sonderpreis „Sielmann-SPiXEL“

Ausgetragen wird der SPiXEL in den drei Kategorien: Animation, Spielfilm und Information/ Dokumentation. Darüber hinaus wird zum vierten Mal der kategorienübergreifende Sonderpreis „Sielmann-SPiXEL“ der Heinz Sielmann Stiftung für den besten Beitrag zum Thema Natur/Umwelt vergeben.

Bewerbung:

Noch bis zum 20. Januar 2017 können Beiträge und Sendungen eingereicht werden, die von Kindern im Alter von 8–14 Jahren gestaltet wurden. Die Filme können im Rahmen eines Projektes in Schulen, Freizeiteinrichtungen, Video-AG’s oder als eigenständige Produktion entstanden sein und dürfen die Lauflänge von 60 Minuten nicht überschreiten. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Beiträge im Zeitraum von Januar bis Dezember 2016 produziert und im Jahr 2016 mindestens einmal im Fernsehen ausgestrahlt oder im Internet verfügbar gemacht wurden.

Die Preise werden im Rahmen des 25. Deutschen Kinder-Medien-Festivals GOLDENER SPATZ 2017: Kino-TV-Online verliehen, welches vom 11. bis 17. Juni in den Städten Gera und Erfurt stattfindet. Die Teams der Gewinnerbeiträge werden eingeladen, bei Dreharbeiten einer Film- oder Fernsehproduktion dabei zu sein oder ein Studio zu besuchen. Dazu erhalten sie einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 500 Euro.

Detaillierte Informationen zum Wettbewerb und das Anmeldeformular zum Download gibt es unter: www.spixel-award.de

Die Beiträge müssen mit den Anmeldeunterlagen bis spätestens 20. Januar 2017 geschickt werden an: Thüringer Landesmedienanstalt, PiXEL-Fernsehen, Stichwort: SPiXEL, Webergasse 6-8, 07545 Gera.

 

Projekt der BpB: „Wie bin ich geworden, wer ich bin?“ mit Grafstat

Das Unterrichtsprojekt „Wie bin ich geworden, wer ich bin?“ regt Schüler dazu an, selbst empirische Forschungen durchzuführen. Dabei analysieren sie ihre eigenen Lebenswege, die ihrer Mitschüler oder Eltern. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bietet in Kooperation mit der Universität Münster kostenfreie Lehr- und Lernmaterialien an, die von Fachleuten erstellt wurden und dabei helfen, das Projekt im Unterricht praxisnah umzusetzen.

Im Rahmen des Projekts gehen die Schüler der Frage nach, wie Krise, Vertreibung und Flucht auf den Einzelnen und die Gesellschaft wirken und was Menschen dazu befähigt, diese Erlebnisse zu ! bewälti gen und zu verarbeiten. Denn historische Umbrüche und Katastrophen hinterlassen tiefe Spuren in Familien und Gesellschaften. Krisenerlebnisse sind für viele Menschen zentraler Teil ihrer Biographie.

Das Projekt beginnt mit einer anonymen Online-Befragung unter den Jugendlichen. Im Umgang mit der Befragungssoftware GrafStat lernen die Schüler Statistiken zu lesen, Daten auszuwerten und Zusammenhänge herzustellen – und werden selbst zu Sozialforschern. Neben der Online-Befragung stehen den Lehrern ein Paket aus Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Dieses umfasst Spiele, Expertenvideos, Arbeitsblätter, Quellentexte und Interviews, in denen Einzelpersonen ihre persönliche Flucht- oder Migrationsgeschichte darstellen.

„Wie bin ich geworden, wer ich bin?“ ist Teil des Projektes „Forschen mit GrafStat“. Die Grundidee: Mit Hilfe der Befragungssoftware GrafStat führen Jugendliche als „Sozialforscher“ selbst empirische Untersuchungen durch! und vert reten ihre Ergebnisse in der Klasse. „Forschen mit GrafStat“ ist ein Projekt der bpb in Zusammenarbeit mit der Professur Fachdidaktik der Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Weitere Informationen sowie Fragebogen und Unterrichtsmaterialien unter: www.bpb.de/grafstat/lebenswege